Wildunfall im Fuhrpark: Wie Sie richtig reagieren und Schäden professionell regulieren
Jährlich kommt es in Deutschland zu hunderttausenden Wildunfällen – mit teils erheblichen Kosten und Betriebsunterbrechungen für Unternehmen mit Fahrzeugflotten. Doch wie können Fuhrparkverantwortliche Wildunfälle vermeiden, korrekt abwickeln und den Versicherungsschutz optimal nutzen? In diesem Beitrag erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen – von Präventionsmaßnahmen über Versicherungspflichten bis hin zur professionellen Schadenregulierung.
Wildunfälle in Deutschland: Ein unterschätztes Risiko für Fuhrparks
Laut dem Deutschen Jagdverband ereigneten sich allein in der Jagdsaison 2019/2020 mehr als 275.000 Wildunfälle – Tendenz steigend. Der durchschnittliche Schaden pro Vorfall liegt bei rund 2.900 Euro. Für Unternehmen mit Dienstfahrzeugen oder Transportflotten können sich die Kosten bei mehreren Vorfällen im Jahr schnell summieren – ganz zu schweigen von Ausfallzeiten und erhöhten Versicherungsprämien.
- Dämmerung: Frühmorgens und abends überqueren viele Wildtiere die Straße.
- Saisonale Häufung: Besonders gefährlich sind das Frühjahr (Setzzeit) sowie der Herbst (Brunftzeit).
- Ländliche Strecken: Straßen in Waldnähe oder mit Wildwechsel-Hinweisen bergen erhöhte Gefahr.
Wildunfall passiert – was ist zu tun?
1. Sofortmaßnahmen am Unfallort:
- Fahrzeug anhalten, Warnblinkanlage einschalten
- Unfallstelle absichern, Warnweste tragen
- Kein Kontakt mit verletztem Wild – aus Sicherheitsgründen
- Polizei verständigen – gesetzlich vorgeschrieben in vielen Bundesländern
- Kontakt zum zuständigen Jagdpächter (durch Polizei möglich)
2. Dokumentation des Schadens:
- Fotos vom Fahrzeug, Unfallort und Tierspuren
- Unfallhergang protokollieren
- Wildschadenbescheinigung durch Polizei oder Jagdpächter anfordern
Versicherungsschutz bei Wildunfällen – worauf Fuhrparkleiter achten müssen
- Teilkasko: Deckt Kollisionen mit Haarwild (z. B. Reh, Wildschwein, Fuchs, Hase)
- Vollkasko: Deckt zusätzlich Schäden durch Ausweichmanöver, auch bei Eigenverschulden
- Tipp: Versicherungspolicen regelmäßig prüfen, Tierarten-Definitionen vergleichen, Selbstbeteiligungen analysieren
Unterschiede bei Kleintierkollisionen
- Keine Pflicht zur Polizeimeldung
- Nachweis eines direkten Zusammenstoßes oft notwendig
- Fotos und Zeugenaussagen stärken Schadenmeldung
Prävention: So beugen Sie Wildunfällen im Fuhrpark vor
- Fahrer sensibilisieren: Saisonale Hinweise, richtiges Verhalten bei Wildsichtung, Notfalltraining
- Technik nutzen: Fahrzeuge mit Wildwarnsystemen, Notbremsassistent, GPS-Auswertung von Risikozonen
- Infrastruktur: Zusammenarbeit mit Behörden zur Installation von Wildwarnern
Externe Schadenmanager: Der Schlüssel zur effizienten Abwicklung
Für Unternehmen mit umfangreichem Fuhrpark lohnt sich die Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Schadenmanagement-Partner wie der Fleet Mobility Solutions GmbH.
- Zentrale Abwicklung aller Schäden
- Schnelle Kommunikation mit Versicherern und Werkstätten
- Kostenvoranschlagsprüfung zur Kostenkontrolle
- Beratung zur Versicherungsoptimierung
Wildschaden melden – die Checkliste für Fuhrparkmanager
- ✅ Unfallstelle sichern
- ✅ Polizei informieren
- ✅ Wildschadenbescheinigung einholen
- ✅ Fotos und Daten dokumentieren
- ✅ Versicherung benachrichtigen
- ✅ Schadenmanager wie Fleet Mobility Solutions GmbH einbinden
Fazit: Wildunfälle sind kalkulierbar – mit dem richtigen Partner
Wildunfälle lassen sich nicht gänzlich vermeiden. Doch mit klarer Strategie, fundiertem Wissen und digitalen Prozessen können Fuhrparkverantwortliche Risiken minimieren, Schäden korrekt regulieren und die Wirtschaftlichkeit ihrer Flotte schützen.
Fleet Mobility Solutions GmbH steht Ihnen als kompetenter Partner zur Seite – mit proaktiver Präventionsberatung, intelligenter Schadensteuerung und transparentem Reporting. So bleiben Sie auch in herausfordernden Situationen mobil, abgesichert und effizient.
